Chronische Übersäuerung

Ursachen der intrazellulären Übersäuerung:

Säuren sind für den Organismus nichts Besonderes. Sie kommen mit der Nahrung tagtäglich in den Körper und entstehen überdies im Laufe des Stoffwechsels ständig neu. Da ein Säureüberschuss (genau wie ein Basenüberschuss) gefährlich, ja ab einer gewissen Dosis sogar tödlich ist, verfügt der Körper über die Fähigkeit, Säuren mit körpereigenen basischen Pufferlösungen zu neutralisieren. Auf diese Weise hält er selbständig die gesunde Balance zwischen Säuren und Basen – ob im Blut, im Bindegewebe oder in den Organen. Man spricht dann von einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.
Der Säure-Basen-Haushalt aber kann durch verschiedene – längst bekannte – Einflüsse gestört werden und sein Gleichgewicht verlieren. Eine Übersäuerung entsteht, z. B. durch:

  • Ungesunde Ernährung – zu viele säurebildende Lebensmittel (wie Zucker, Milch- und Fleischprodukte, Produkte mit künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen, Fertiggerichte)
  • Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Kaffee und Süßigkeiten
  • Elektrosmog, Verkehrssmog,
  • Psychischer Stress (z.B. Ärger am Arbeitsplatz, in der Familie, Schlafstörungen, Ängste etc.)
  • Ständige Medikamenteneinnahme (z.B. Wirkstoff ACC wie Aspirin)
  • Zu wenig Wasser als Trinkmenge
  • Verstopfungen
  • Diäten
  • Zu wenig oder zu viel intensive Bewegung

Oft entstehen durch diese Faktoren auch große Mengen an freien Radikalen, die zu einer Schwächung der Immunabwehr des Körpers führen, chronische Entzündungen fördern und zur Schwemme an positiv geladenen H-Ionen beitragen. Freie Radikale sind hochreaktive, sehr aggressive Sauerstoffverbindungen bzw. Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels, die sich in einem instabilen Zustand befinden – sie haben sozusagen ein Elektron zu wenig. 
Diese gelangen durch die Ionenkanäle an der Zellmembran ins Zellinnere, übersäuern die Zelle und verändern deren Ladung.

Chronische Übersäuerung als Ursache für vielfältige Beschwerden beobachte ich in meiner Praxis bei den meisten Patienten. Welche Ursachen kann dies Phänomen haben? Man isst nicht nur das Falsche, sondern oft auch zu viel, zu schnell oder zu spät am Abend. Gleichzeitig steht man permanent unter Stress und leidet an Bewegungsmangel. Aber auch, wenn man seinen Körper durch Sport permanent an die Belastungsgrenzen bringt, kann es zu einer chronischen Übersäuerung kommen. 
Kommen diese Faktoren zusammen, führt es dazu, dass im Stoffwechsel zu viele Säuren entstehen und der Organismus nicht mehr über ausreichend Gegenmaßnahmen (Basen) verfügt, um die Säuren zu neutralisieren.
Dabei geht es nicht etwa um eine Übersäuerung im Magen, die als Sodbrennen bekannt ist, sondern vielmehr um eine allgemeine Störung des Säure-Basen-Haushalts, die den gesamten Organismus betrifft. Bei einer Übersäuerung fehlen dem Organismus Basen, was dazu führt, dass sich Säureschlacken im Gewebe einlagern. Organe wie der Dünndarm, die einen basischen pH-Wert benötigen, werden plötzlich sauer und in anderen, die sauer sein sollten, etwa im Dickdarm, im Magen oder auch in der Scheide steigt der pH-Wert.

Die Übersäuerung reicht dabei bis hinein in die Zelle, die es dann oft nicht mehr schafft, Säuren auszuleiten und Basen hereinzulassen. Der ganze Körper befindet sich hier in Aufruhr – und chronischen Krankheiten sind Tür und Tor geöffnet.

Regulation des Säure-Basen-Haushalts

In manchen Fällen kann es sein, dass ein Teil der Zellen auch bei täglicher Einnahme von Mineralien wie den Basencitraten Magnesium, Calcium, Kalium oder Zink nicht mehr entsäuern kann. Diese Basenpräparate funktionieren nur, wenn noch keine intrazelluläre Übersäuerung vorliegt. Ist jedoch bereits auch das Innere der Zellen übersäuert, dann liegt eine Zellblockade vor, ein sogenannter „Säurestau“. Der Zellstoffwechsel funktioniert nicht mehr. Nährstoffe können nicht mehr so gut aufgenommen werden, nicht einmal die Basen. Säuren und andere Stoffwechselabbauprodukte (Gifte) können nicht mehr so gut ausgeleitet werden.

In diesem Fall ist es nicht mehr möglich, allein mit einer basischen Ernährung oder durch Einnahme von Mineralien zu entsäuern – zumindest nicht in einem überschaubaren Zeitraum. Natürlich sind eine basenreiche Ernährung und auch Mineralstoffpräparate für den Erhalt der Gesundheit wichtig. Doch ist das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalt stark gestört, genügen diese einfachen Maßnahmen allein oft nicht mehr aus, um den Körper wieder in seine Balance zu bringen.
Entsäuern wird dann schwierig. Denn wenn die Säuren bereits im Innern der Zelle sitzen, kann sie oft nicht mehr ausleiten. Die Zelle ist regelrecht blockiert und eine Entsäuerung und damit Entgiftung wird unmöglich. Denn im Innern der Zelle lagern sich nicht nur Säuren, sondern auch Gifte wie z. B. Schwermetalle aus der Umwelt an.

Für diese Situation stehen verschiedene therapeutische Möglichkeiten zur Ausleitung der Säuren und Toxine zur Verfügung. Die meisten Methoden funktionieren jedoch leider nicht, weil die Zellen all die Gifte aufgrund einer Blockade nicht loslassen können. Und so wundert man sich häufig, warum man entsäuert und entgiftet und wieder entsäuert und entgiftet, sich aber einfach nicht besser oder sogar eher noch schlechter fühlt.

Die Zelle muss erst aus ihrem „Säurestau“ befreit werden. Dies kann mit der Behandlung mit den TimeWaver-Geräten durch Informationsmedizin gelingen.
Der Stoffwechsel findet über die Zellmembran der Zellen statt. Darin befinden sich die Ionenkanäle. Über diese Kanäle gelangen die lebensnotwendigen Mineralien aus der Nahrung in die Zelle. Mineralien bestehen aus positiv geladenen Ionen. Damit sie die Ionenkanäle passieren können, muss die gesunde Zelle aus negativ geladen OH-Ionen (Hydroxidionen) bestehen. Heutzutage aber sind die Zellen, wie dargestellt, oft übersäuert. Sie sind dann aufgrund eines Überschusses positiv geladener H-Ionen (Wasserstoffionen) positiv geladen. Infolgedessen stoßen sich beide wie bei einem Magneten ab. Dadurch kommt die Zelle nie an die dringend benötigten Mineralstoffe. Ein Teufelskreis.

Denn die Mineralien werden in diesem Fall fortgeschrittener Übersäuerung unverrichteter Dinge mit dem Urin wieder ausgeschieden. Sie können sich aber auch in Form von Ablagerungen oder Steinen in Organen wie der Niere oder Galle ansammeln.
Bei positiv geladenen Zellen verläuft der Stoffwechsel nur noch eingeschränkt. Es kommt zu einem Vitalstoff- und Nährstoffmangel und gleichzeitig zu einer Anhäufung an Schlacken, Säuren und Giften im Innern der Zelle.
Überdies führt die falsche Membranladung der Zelle dazu, dass sich die Zellen nicht mehr verständigen können, die Zellkommunikation funktioniert nicht mehr. Wichtige Informationen können folglich nicht weitergegeben werden und Wahrnehmungen werden nicht aufgenommen. Die Kommunikation der Zellen untereinander ist eingeschränkt. Selbst homöopathische Mittel können unter diesen Umständen ihre Wirkung verlieren.

Hier setzt die individuelle Behandlung mit den TimeWaver-Geräten an: Die Frequenzen können die Zellmembranspannung und die Zellen so beeinflussen, dass sich deren Ionenkanäle wieder öffnen, so dass Säuren, Schlacken und Gifte wieder aus der Zelle heraus fließen können. Diese Behandlung legt den Grundstein für eine intrazelluläre Entsäuerung und schafft damit eine wesentliche Voraussetzung für eine nachfolgende effektive Entgiftung von z.B. Schwermetallen (z.B. Quecksilber, Aluminium).
Basenkonzentrate können dabei die Frequenztherapie bei der Regulation des Säure-Basen-Haushaltes unterstützen. Sie bestehen aus einem hohen Anteil OH-Ionen und versorgen die Zellen mit der nötigen negativen Ladung. Die OH-Ionen wandern dazu in die übersäuerten Zellen und verbinden sich dort mit den sauren H-Ionen. Aus dem H-Ionen-Überschuss entsteht neutrales Wasser (H2O). Gleichzeitig bildet sich ein OH-Ionen-Überschuss und damit wieder eine negativ geladene und entsäuerte Zelle. 

Die Basenkonzentrate öffnen die Ionenkanäle, machen sie frei und aktivieren auf diese Art und Weise den Stoffwechsel. Individuell therapeutisch empfohlene Aminosäuren (z.B. Glutamin, Glycin, Taurin, MSM, R-Alpha-Liponsäure) unterstützen dabei zusätzlich die Entgiftungsphase II der Leber.

Informationsmedizin kann somit bei allen chronischen und entzündlichen Krankheiten eingesetzt werden und zur Selbstheilung des Körpers sinnvoll beitragen. Denn gerade in diesen Fällen funktionieren die Ionenkanäle oft nicht richtig. Es kommt sogar vor, dass sie von den eigens gegen die vorliegende Krankheit eingenommenen Medikamente der Schulmedizin sogar blockiert werden!

Weitere Informationen zur Anwendung entnehmen Sie bitte der PDF-Datei Basenkonzentrate.